Der Hausverein

Geschichte

Das Kolpinghaus besteht aus zwei Teilen:

1. Das denkmalgeschützte Gebäude Obere Stadt 72, ein ehemaliger Brückenkopf­ der Stadtbefestigung an der Hochbrücke. Es handelt sich um eine halbrunde Anlage aus dem 16. Jahrhundert. Dieser Teil gehört seit 1898 dem Gesellenhausverein, jetzt Kolpinghaus Dingolfing e. V.

2. Das daran anschließende Gebäude Obere Stadt 70, welches früher ein Kino war. Dieser Teil gehörte der Pfarrei St. Johannes Dingolfing. Aufgrund des Sanierungsbedarfs konnte der Hausverein im November 2015 dieses Gebäude mit Grundstück für einen symbolischen Preis von der Pfarrei kaufen.

Seit diesem Zeitpunkt gehören dem Hausvereins beide Häuser.

Renovierung und Umbau

Seit 25 Jahren ist der Hausverein tätig um die alten Gebäude zu erhalten.

2002 wurde der renovierungsbedürftige Dachstuhl des „alten Kinos“ aufgestockt. Dadurch entstand ein kleiner Tagungsraum – das Josefszimmer.

2016 wurde der einsturzgefährdete Kinosaal samt Bühne renoviert. Dabei wurden durch die Helfer des Hausvereins, der Kolpingjugend und der Kolpingsfamilie über 1.600 ehrenamtliche Arbeitsstunden erbracht.

2018 wurden die Fenster, mit Ausnahme derer im Saal und in der Kegelbahn, erneuert.

2019 wurden die WC-Anlagen neugestaltet. Dabei konnten mehr Toiletten, sowie ein zusätzliches behindertengerechtes WC mit Wickeltisch geschaffen werden. Zusätzlich wurde der Eingangsbereich zum Saal und der Gang zum Gastraum renoviert.

2021 wurden die beiden Rundbogenfenster und die Eingangstüren erneuert.

2024 wurde die Außenfassade des denkmalgeschützten Gebäudes Obere Stadt 72 verschlemmt. Außerdem wurden eine Fluchttreppe und ein Lagerschuppen im Terrassenbereich der Kegelbahn neu erstellt, sowie eine Ausgangstür erneuert. Es wurden auch 2 Kamine, die nicht mehr in Gebrauch und zudem baufällig waren, bis unters Dach abgebrochen.

2025 wurde das Gastzimmer, die Küche und der Schankraum saniert. Durch über 800 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden des Hausvereins, der Kolpingjugend und der Kolpingsfamilie konnten die Baukosten deutlich reduziert werden. Es wurde ein neues Lager für Hilfsmittel geschaffen, die Küche wurde mit einigen neuen Schränken ausgestattet, der Schankraum mit Getränkelager wurde komplett neugestaltet, das Gastzimmer bekam einen neuen Innenputz, einen neuen Bodenbelag, neue Heizkörper und einen neuen Anstrich. Das Mobiliar aus dem Jahre 1986 wurde wiederverwendet.

Für 2026 ist die Dachsanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Obere Stadt 72 geplant.